Synchrotester

... welches Öl? Warum springt sie nicht an? Wie wechsel ich was? ... Fragen über Fragen ...
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Charlie B.
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Synchrotester

#1 Beitrag von Charlie B. » Fr, 08.12.2017, 10:27

Hallo,
ich überlege, mir einen Synchrontester zu kaufen.
Kann mir jemand ein brauchbares Gerät zu einem vernünftigen Preis empfehlen?

Gruß
Charlie
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Thos
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Re: Synchrotester

#2 Beitrag von Thos » Fr, 08.12.2017, 11:28

Ich verwende den Twinmax und bin zufrieden damit

http://www.twinmax.de/prtmx.html
Mit rüttelnden Grüßen
Thorsten

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Re: Synchrotester

#3 Beitrag von Steffi » Fr, 08.12.2017, 11:37

Würde dir klassische Uhren empfehlen, z.B. diese:
https://www.louis.de/artikel/craft-meye ... r/10002587

Twinmax ist zum Sychronisieren ganz gut. Es gibt aber bei der Fehlersuche am Vergaser viele Fälle, wo der Absolutdruck interessant ist. Den können nur Einzeluhren anzeigen.

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Re: Synchrotester

#4 Beitrag von Schrauber » Fr, 08.12.2017, 12:22

Ich hatte über die Jahre 3 verschiedene Sätze Unterdruckuhren. Zuletzt welche von Boehm.
Bei allen gab es einen Anzeigeunterschiede zwischen den Uhren. Bei der schlechtesten Kombination 0,03 bar.
Also vorher mal testen: Beide Schläuche in den Mund und saugen. Da im Mund nun überall der gleiche Unterdruck ist, sollten die Uhren gleich anzeigen. An sonsten verstellst du evtl. gut synchronisierte Vergaser.

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Re: Synchrotester

#5 Beitrag von onkelheri » Fr, 08.12.2017, 12:42

... Der Eigenbau mittels 2er einfacher Unterdruckuhren &Schlauchnippeln aus dem Pneumatikhandel und ein paar Schläuchen kostet wohl keine 20€. Wer meint das wenn BOEHM draufsteht, es dann genauer geht, bitteschön ;-) Überkreuzvergleiche bringen's an den Tag.

Wenn die Vergaser nicht vor der Montage synchronisiert (nicht mechanisch mit Messdraht o.ä. sondern mit Massenfluß!) sind, bleibt das "ammopetsynchronisieren" meiner Erfahrung nach, ein kaschieren von Unzulänglichkeiten der Zündung und / oder Motormechanik (Ventilspiel, Kolbenringverschleiß) Bei Kompressionwertunterschieden von mehr als o,5 bar abs., sollte man sich also erstmal der Motormechanik zuwenden.

Viel Erfolg
Heri
Zuletzt geändert von onkelheri am Sa, 09.12.2017, 12:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Synchrotester

#6 Beitrag von Charlie B. » Fr, 08.12.2017, 13:49

Hallo Zusammen,
hallo Heri,
mechanisch hast du ja meine Vergaser auf Vordermann gebracht. Jetzt soll die Feinabstimmung noch dran kommen.

Und besten Dank für die Tipps
Und schon mal schöne Feiertage.
P.S.: Ich hab sie gestern mal gestartet. Der Anlasser ist ziemlich schwach auf der Brust beim Starten. Liegt das am dicken 20er Öl.
Kennt ihr das auch?
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Re: Synchrotester

#7 Beitrag von Jaguarxs » Sa, 09.12.2017, 8:31

Gruß
Ralf

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Re: Synchrotester

#8 Beitrag von U.Loetzsch » Sa, 09.12.2017, 12:28

Jaguarxs hat geschrieben:dépressiomètre
Sehr gut:-)
So eine "Quecksilberwaage" habe ich auch seit vielen Jahren.
ulli ät xs650.de
u.loetzsch ät t-online.de

Es gibt auch ein Leben ohne XS-650 - aber es lohnt sich nicht :-)

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Re: Synchrotester

#9 Beitrag von onkelheri » Sa, 09.12.2017, 13:10

Hallo Together,

ich mag die "Säulen" auch und vor allem aus optischen Gründen, in der Werkstatt an die Wand montiert, sieht sowas gut aus. Der Selbstbau ist kein Hexenwerk und wenn man das täglich braucht...
Man sollte sonst nur drauf achten das es nicht umkippt, die Rohre nicht zu kurz oder Undichtigkeiten ermöglichen das der Motor die Flüssigkeit einsaugt. Daher auch IMMER beide Schlauchenden aufstecken.

Entgegen dem franz. Text kann aber schon gemessen werden, wenn man eine millimeterscala Mittels eines Zollstockrestes oder Lineal aufklebt. Geht sich ja immer um Millimeter Wassersäule. Bei minus ~ o,2 bis o,3 bar liegt der Wassersäulenhub bei ca. 2000bis 3000 mm, kann je nach Drehzahl und Klappenstellung aber auch bis 9900mm gehen.

Sonst einfach mal in die Physikbücher Sek.I schauen.



Viele Grüße und Spaß beim basteln

Heri
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